Nachdem 2016 der Velowagen der Rorschach-Heiden-Bahn von den Appenzeller-Bahnen ausgemustert wurde, konnte Eurovapor diesen exotischen Wagen nach der Entasbestisierung erwerben und somit vor dem Abbruch bewahren. 

 

 

Aufarbeitung in Sulgen

Nachdem im Sommer 2017 die Inneneinrichtung soweit möglich demontiert wurde, gelangte der D9 nach Stein-Säckingen zur Asbestsanierung. Die Fensterpfosten sowie die gesamte Decke wiesen Spritzasbest auf aus den 1950-Jahren auf, der Ende 2017 fachmännisch entsorgt wurde. Anschliessend an die Sanierung ging der nun unbelastete Wagen in den Bestand der Eurovapor über. Seit Anfang 2018 steht das Fahrzeug in Sulgen zur Aufarbeitung und wird voraussichtlich noch 2018 in neuem Erscheinungsbild wieder für Nostalgiefahrten einsetzbar sein.

Revisionsarbeiten wurden bislang ausgeführt:
- Definition der neuen Sitzanordnung
- Ausbau der Spitzenbeleuchtung aus RHB-Zeiten und anschliessendes Verschweissen der Bohrungen
- Ausbau nicht mehr benötigter elektrischer Komponenten aus RHB-Zeiten
- Zweimaliges Grundieren des gesamten Innenraums.
- Probeeinbau einer neuen Dämmung als Asbestersatz und Beurteilung der Tauglichkeit
- Anschleifen der bestehenden Lackierung als Vorbereitung für den neuen Anstrich
- Sanierung defekter Lackstellen an der Aussenhaut
- Erstellen von neuen An- und Ausbauelementen
- Erstellung und Revision historischer Deckenbeleuchtung zum Wiedereinbau
- Aktive Förderung von Materialsponsoring diverser Firmen. (Vollständige Liste folgt, sobald die Revision abgeschlossen ist.)

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